Was ist NS-Kunst?

Paradoxien der nationalsozialistischen Kulturpolitik

 

Sonntag, 26. März 2016, 11 Uhr

 

 

Ein Vortrag von Dr. Nausikaä El-Mecky
Heidelberg School of Education, Cluster Kulturelles Erbe

 

Spätestens im Sommer 1937 schien es klar zu sein, welche Kriterien Kunst erfüllen musste, um Teil des Dritten Reiches zu sein. Nach Jahren von Streit hinter den Kulissen schien nun endgültig die Entscheidung getroffen, was "entartet" und was "arteigen" war. Wer sich immer noch unsicher war, brauchte nur nach München zu fahren, um dort die "Entartete Kunst" und die "Große Deutsche Kunstausstellung" zu besuchen. Allerdings war diese Zweiteilung gar nicht so deutlich wie es schien, immer wieder verschwamm die Grenze zwischen einer als "deutsch" deklarierten und der sogenannten "entarteten"Kunst, sowohl in der Kunstpolitik als in den Werken selbst. Die Aktion "Entartete Kunst" mag eine der radikalsten Verfolgungen von Kunst gewesen sein. Nichtsdestotrotz fiel es sogar den Erfindern der NS Kunstpolitik schwer, ihre ästhetischen Kriterienklar zu benennen. 


Der Eintritt beträgt 3 Euro, ermäßigt 1 Euro. Für Studierende der RUB ist der Eintritt frei.

Anmeldung unter: info(at)situation-kunst[dot]de

 

Das Begleitprogramm zur Ausstellung "Artige Kunst" auf einen Blick