Vortrag Adrian Piper

 

Dokumente aus den Staaten

29. Juli 2007 um 18 Uhr

 

Adrian Piper (*1948 in New York) platziert ihre Arbeit im Kontext einer Gesellschaft. - der amerikanischen Gesellschaft - deren Struktur und Geschichte von der Verleugnung, von der Disassoziierung und von der Rationalisierung des sie bestimmenden Rassismus geprägt sind. Sie sieht in diesem Punkt bedeutende Unterschiede zwischen Amerika und Deutschland. Piper betrachtet ihre künstlerische Arbeit als Symptom und als Ausdruck dieser Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund beschreibt sie ihre eigene künstlerische Entwicklung von einer "reinen" Ästhetik des Minimalismus hin zu einer politischen künstlerischen Arbeit, die gegen die spezifisch amerikanischen Ausprägungen des Rassismus kämpfte.

 

Eine Veranstaltung des Kunstgeschichtlichen Instituts der Ruhr-Universität.